Gestern fiel der Startschuss für den ersten von zwei Segeltörns Hope, Ausgabe 2021!
In Vierergruppen auf drei Segelbooten werden 12 Jugendliche in Krebsremission aus der ganzen Romandie vier Tage und vier Nächte lang auf dem Genfersee segeln.

Im Cabanon des Pirates im Hafen von Ouchy empfingen die Mitarbeiter und Freiwilligen von Léman Hope voller Elan die neuen Jugendlichen für die Segeltörns. In Begleitung ihrer Eltern waren die zukünftigen Schiffsjungen gespannt, ungeduldig und ein wenig eingeschüchtert, ihr neues Zuhause für die nächsten vier Tage zu entdecken. Für einige war es das erste Mal, dass sie fern von ihrer Familie waren. Die beruhigenden Worte der Skipper und Betreuer reichten aus, um das Eis schnell zu brechen. Um 18 Uhr stachen die drei Segelboote Chupito, Neisson und Keola mit ihrer Crew in See, um eine unvergessliche Reise zu beginnen.
Am Kai war auch die Aufregung der Eltern spürbar. Eine der Mütter vertraut uns an: „Dieser Segeltörn für unsere Tochter genau zum richtigen Zeitpunkt. Es ist an der Zeit, dass sie ihre Flügel ausbreitet und wir loslassen.“ Das Abenteuer kann beginnen!

Unter der Leitung von Segel- und Gesundheitsexperten, darunter Mitglieder der ARFEC (Association romande des familles d’enfants atteints d’un cancer, Westschweizer Vereinigung von Familien mit krebskranken Kindern), wird Léman Hope von rund zwanzig Freiwilligen unterstützt, die für den reibungslosen Ablauf der Veranstaltung sorgen. DieseSegeltörns den Kindern nach einem langen Krankenhausaufenthalt und den Folgen der Behandlung neuen Auftrieb. Durch die Einführung in die Werte des Segelns und des Lebens an Bord profitieren die Jugendlichen von einem spielerischen und bereichernden Umfeld. Zur Erinnerung: Das Projekt Léman Hope ist inspiriert von einem ähnlichen Projekt, das seit 2003 in Grossbritannien vom Ellen MacArthur Cancer Trust (EMCT) durchgeführt wird, benannt nach der berühmten Seglerin, die das Projekt ins Leben gerufen hat.
"Diese Jugendlichen sind die Sterne des Abenteuers, wir sind die Piloten des Schiffes und die Projektpartner sind der Wind, der in den Segeln weht".
Priscille Varillon de Macias, Projektleiterin von Léman hope